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Realisierung

Die Abbildung zeigt den Phasenverlauf des HERMES-Projektmanagements mit besonderer Hervorhebung der Phase „Realisierung" innerhalb der Gesamtchronologie Initialisierung · Konzept · Realisierung · Einführung · Abschluss. Die Phase „Realisierung" ist durch einen gestrichelten pinken Rahmen hervorgehoben, der sie sowie den darunterliegenden Bereich „Umsetzung" umschliesst und so die aktuell im Fokus stehende Phase markiert. Die obere Reihe stellt die fünf Hauptphasen als chronologische Abfolge dar, verbunden durch Pfeile, die den sequenziellen Ablauf des Projekts symbolisieren. Unterhalb der Phasen „Konzept", „Realisierung" und „Einführung" befindet sich ein breiteres Element „Umsetzung", das diese drei Phasen als übergeordneten Umsetzungszeitraum zusammenfasst. Die Phasen „Initialisierung" und „Abschluss" sind grau hinterlegt und bilden Anfang und Ende des dargestellten Ablaufs, während „Konzept", „Realisierung" und „Einführung" blau hinterlegt sind. Kantonale Methodenelemente gemäss der vorgegebenen Liste sind in dieser Abbildung nicht erkennbar.

Das Produkt bzw. das System wird realisiert und getestet. Die nötigen Vorarbeiten werden geleistet, um die Einführungsrisiken zu minimieren.

  1. Das Produkt bzw. das System wird entwickelt oder, sofern es beschafft wurde, parametrisiert bzw. angepasst.
  2. Die Organisation wird umgesetzt.
  3. In IT-Projekten wird das System in die Betriebsinfrastruktur integriert.
  4. Die Vorabnahme wird durchgeführt.
  5. Die Betriebsorganisation wird realisiert und die Dokumentationen erarbeitet.
  6. Die Einführung wird auf der Grundlage des Einführungskonzepts vorbereitet.
  7. Je nach Szenario werden Tests durchgeführt und die Migration vorbereitet.
  8. Der Entscheid über die Freigabe der Einführung wird getroffen (Entscheid Phasenfreigabe treffen). Er basiert auf dem Entscheid Vorabnahme. Die Ressourcen für die nächste Phase werden aufgrund des konkretisierten Projektmanagementplans freigegeben.

Am Ende der Phase Realisierung müssen die Einführungsrisiken beurteilt werden und vertretbar sein. Andernfalls kann die Einführung nicht erfolgen.