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Konzept

Die Abbildung zeigt den zeitlichen Ablauf der HERMES-Phasen auf übergeordneter Ebene mit besonderer Hervorhebung der Phase „Konzept". Die Phasen sind in der Reihenfolge Initialisierung, Konzept, Realisierung, Einführung und Abschluss von links nach rechts angeordnet und durch Pfeile als sequenzieller Ablauf verbunden. Die Phase „Konzept" ist durch einen pinken gestrichelten Rahmen hervorgehoben und zusätzlich farblich (blau) den Phasen Realisierung und Einführung zugeordnet, die gemeinsam den übergeordneten Bereich „Umsetzung" bilden. Ein weiterer gestrichelter pinker Rahmen umschliesst den gesamten Bereich von Konzept bis Abschluss und markiert damit den Geltungsbereich bzw. Kontext der aktuell dargestellten Phase „Konzept" innerhalb des Gesamtablaufs. Die Phasen Initialisierung und Abschluss sind grau dargestellt und liegen ausserhalb des Umsetzungsbereichs. Kantonale Methodenelemente gemäss der verbindlichen Liste sind in dieser Abbildung nicht erkennbar.

Die in der Phase Initialisierung gewählte Variante wird konkretisiert. Die Ergebnisse werden so detailliert erarbeitet, dass die Projektbeteiligten die Lösung auf einer verlässlichen Grundlage planen, offerieren und realisieren können.

  • Basierend auf der gewählten Variante sowie der ersten Standortbestimmung aus der Studie werden die Situationsanalysen durchgeführt.
  • Gestützt auf die Erkenntnisse aus den Situationsanalysen werden die Anforderungen aus der Studie konkretisiert und vervollständigt und neu als Lösungsanforderungen festgelegt.
  • Bei Organisations- und IT-Projekten oder wenn durch die Lösung Geschäftsabläufe oder -strukturen tangiert werden, sind in jedem Fall die Organisationsanforderungen und anschliessend das Organisationskonzept zu erarbeiten.
  • Die Lösung wird konzeptionell erarbeitet. Die Machbarkeit, allenfalls nur einzelner Lösungskomponenten, wird z. B. mit Prototypen überprüft.
  • Zur Vorbereitung der Einführung wird das Einführungskonzept erarbeitet.
  • Je nach Szenario werden Testkonzept und Migrationskonzept erarbeitet.
  • In IT-Projekten werden zudem die Lösungsarchitektur und das Betriebskonzept erarbeitet. Der Entscheid Lösungsarchitektur wird getroffen.
  • Ist eine Lösung zu beschaffen, werden die Ausschreibung durchgeführt, die Angebote bewertet sowie das ausgewählte Produkt oder System beschafft.
  • Bei Systemen wird das Integrationskonzept erarbeitet.
  • Der Entscheid über die Freigabe der Realisierung wird getroffen (Entscheid Phasenfreigabe treffen).
    • Die Projekt- und Betriebsrisiken müssen identifiziert, analysiert und bewertet sein.
    • Die Realisierbarkeit der Lösungsentstehung muss weiterhin nachgewiesen bzw. bestätigt sein.
    • Die Ressourcen für die nächste Phase werden aufgrund des konkretisierten Projektmanagementplans und der vorliegenden Angebote freigegeben.

Am Ende der Phase Konzept wird geprüft, ob es sinnvoll ist, das Projekt zu realisieren. Mögliche Gründe für eine Beendigung sind Unwirtschaftlichkeit, zu hohe Risiken, fehlende Realisierbarkeit, fehlende Übereinstimmung mit den Zielen und Strategien der Organisation.